Zwischen Hoffnung, Angst und Liebe, die stille Trauer während einer schweren Erkrankung
Workshop für Angehörige, Partner, Freunde und Menschen, die einen schwer erkrankten Menschen begleiten
Trauer beginnt nicht immer erst mit dem Tod
Manchmal beginnt sie mit einer Diagnose. Mit einem Gespräch beim Arzt. Mit der Erkenntnis, dass das Leben, wie wir es bisher kannten, plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist.
Ein Mensch, den wir lieben, ist schwer erkrankt. Vielleicht gibt es Hoffnung auf Besserung. Vielleicht ist die Erkrankung heilbar. Vielleicht wird dieser Mensch bereits in einem Pflegeheim oder Hospiz begleitet.
Und während sich das leben weitergeht, verändert sich vieles.
Da sind Sorgen, Ängste und unzählige Gedanken. Die Hoffnung auf gemeinsame Zeit Die Unsicherheit darüber, was kommen wird. Manchmal auch Hilflosigkeit, Wut, Erschöpfung und Schuldgefühle.
Wir möchten stark sein. Doch wer gibt uns in dieser Zeit halt?
Auch wenn der geliebte Mensch noch lebt, dürfen wir traurig sein. Auch wenn wir hoffen, dürfen wir Angst haben. Und auch wenn wir für andere da sind, dürfen wir selbst Unterstützung brauchen.


Ein Raum für das was oft unausgesprochen bleibt
Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die einen schwer erkrankten Angehörigen, Partner, Freund begleiten und dabei selbst mit vielen Gefühlen und Herausforderungen konfrontiert sind.
Es spielt keine Rolle, ob die Diagnose vor Kurzem gestellt wurde, die Erkrankung schon seit Jahren besteht oder die Begleitung in einer fortgeschrittenen Lebensphase befindet.
Du musst nicht erst an deine Grenzen kommen, um dir selbst Aufmerksamkeit und Unterstützung zu schenken.
In diesem Workshop bekommst du Raum, deine Gefühle wahrzunehmen, deine Gedanken zu ordnen und neue Kraft für deinen Weg zu finden.
Was dich in diesem Workshop erwartet
- WENN EINE DIAGNOSE ALLES VERÄNDERT: Wie sich eine schwere Erkrankung auf unser Leben, unsere Beziehungen und unsere innere Sicherheit auswirken kann.
- SIE STILLE TRAUER VERSTEHEN: Warum Trauer bereits während einer Erkrankung entstehen kann und weshalb diese Gefühle ihren Platz haben dürfen.
- ZWISHEN HOFFNUNG UND ANGST LEBEN: Einen Umgang mit Unsicherheit, Hilflosigkeit, Wut und widersprüchlichen Gefühlen finden.
- BEGELITEN OHNE SICH SELBST ZU VERLEIREN: Eigene Bedürfnisse erkennen, Grenzen wahrnehmen und mit den eigenen Kräften achtsam umgehen.
- DIE GEMEINSAME ZEIT BEWUSST ERLEBEN: Nähe, Liebe, kleine Augenblicke und gemeinsame Erinnerungen zulassen, ohne ständig an den möglichen Abschied denken zu müssen.
- INNERE STÄRKE UND HALT FINDEN: Praktische Übungen, persönliche Kraftquellen und kleine Rituale für den Alltag kennen lernen.
Du musst nicht wissen, was morgen kommt. Du darfst heute leiben, hoffen und leben, auch wenn die Angst dich begleitet. Denn Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz allem dem Leben Raum zu geben.
Was meine Arbeit anders macht
Ich arbeite nicht nach einem starren Konzept und nicht nach einer einzigen Methode.
In meine Arbeit fließen meine fachlichen Ausbildungen, mein pädagogisches Wissen, meine langjährige Erfahrung und meine persönliche Lebensgeschichte ein. Ich verbinde Mentaltraining, Energetik, Medialität, Spiritualität, Trauer- und Sterbebegleitung sowie Persönlichkeitsentwicklung mi Intuition und einem klaren Blick auf das, was Menschen in diesem Moment wirklich brauchen.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Methoden anzuwenden, sondern die richtigen Zugänge für die jeweiligen Menschen und Themen zu finden.
Kein Workshop ist bei mir genau wie der andere.
Denn jede Gruppe ist anders. Jeder Mensch bringt andere Themen, Fragen, Erfahrungen und Bedürfnisse mit. Genau dafür darf Raum entstehen.
Manchmal geht es um Erkenntnis.
Manchmal um eine Übung.
Manchmal um Stille.
Manchmal um Tränen.
Und manchmal einfach darum, gemeinsam zu lachen.
Denn Entwicklung darf tief gehen und trotzdem leicht sein. Und auch schwere Themen dürfen in einem geschütztem Rahmen ihren Platz finden, ohne dass dabei die Lebensfreude verloren gehen muss.
Meine Workshops haben eine klare fachliche Grundlage und einen durchdachten Aufbau. Gleichzeitig lasse ich Raum für das, was sich innerhalb der Gruppe zeigt.
So verbinde ich Wissen mit Erfahrung, Struktur mit Offenheit und fachliche Kompetenz mit menschlicher Nähe.
Ob es um Trauer und Abschied, spirituelle Erfahrungen, mediale Wahrnehmung, mentale Stärke oder persönliche Veränderung geht, im Mittelpunkt stehen immer die Menschen und das, was sie auf ihrem Weg unterstützt.
Mir ist wichtig, dass du nicht mein Wissen übernimmst, sondern deinen eigenen entdeckst. Mit neuen Erkenntnissen, praktischen Wissen und Erfahrungen, die du für dich und deinen Alltag nutzen kannst. Auf deine Weise, in deinem Tempo und mit dem was für dich wirklich stimmig ist.
Nähere Infos
Ort:
Datum:
Uhrzeit:
14 - 20UhrTeilnehmerzahl:
Maximal 25 PersonenKosten:
110 €
Begleiten, ohne sich selbst zu verlieren. Für einen geliebten Menschen da zu sein, braucht Liebe und Kraft. Doch auch deine eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen dürfen in dieser Zeit ihren Platz haben.
Wenn sich die vertraute Welt ändert
Der Verlust eines geliebten Menschen bedeutet für Kinder oft weit mehr als den Abschied von einer vertrauten Person. Manchmal verändert sich dadurch der gesamte Alltag. Gewohnheiten fallen weg, vertraute Abläufe werden unterbrochen und Menschen, die bisher Sicherheit vermittelt haben, sind plötzlich selbst mit ihren Gefühlen beschäftigt.
Kinder nehmen solche Veränderungen häufig sehr genau wahr, auch wenn sie noch nicht verstehen oder ausdrücken können, was um sie herum geschieht.
Manche versuchen, besonders brav zu sein, um niemanden zusätzlich zu belasten. Andere suchen verstärkt Nähe, entwickeln neue Ängste oder stellen Fragen, die Erwachsene zunächst überraschen.
Gerade in diesen Momenten ist es wichtig, nicht nur die Traurigkeit eines Kindes zu sehen, sondern auch die Veränderungen, die der Verlust in seinem Leben ausgelöst hat.
in diesem Workshop richten wir deshalb unseren Blick darauf, was Kindern in Zeiten großer Veränderungen Orientierung gibt, wie vertraute Beziehungen gestärkt werden können und weshalb auch kleine, alltägliche Gesten eine besondere Bedeutung bekommen.
Wenn sich die vertraute Welt ändert
Wenn Kinder mit Krankheit, Sterben oder Tod konfrontiert werden, möchten Erwachsene sie verständlicherweise vor Schmerz und belastenden Erfahrungen schützen.
Doch wie viel Schutz ist hilfreich? Und wann führt der Wunsch, ein Kind zu schonen, möglicherweise dazu, dass es mit seinen Gedanken und Vorstellungen allein bleibt?
Kinder spüren oft, wenn etwas nicht stimmt. Werden wichtige Veränderungen nicht angesprochen, versuchen sie manchmal, sich selbst Erklärungen dafür zu finden. Dabei können Vorstellungen entstehen, die zusätzliche Ängste oder Unsicherheiten auslösen.
Ein offener Umgang bedeutet jedoch nicht, Kinder mit Informationen zu überfordern oder ihnen jedes belastende Detail mitzuteilen.
Vielmehr geht es darum, ihnen altersgerechte Einblicke zu ermöglichen, ihre Fragen ernst zu nehmen und auch einmal sagen zu dürfen: „Das weiß ich im Moment selbst nicht.“
Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie Erwachsene eine Balance zwischen Schutz, Offenheit und Vertrauen finden können. Denn Kinder dürfen erfahren, dass auch schwierige Lebenssituationen gemeinsam getragen werden können.
Trauer braucht Menschen, die bleiben
Nicht immer sind es die großen Gespräche, die einem trauernden Kind besonders viel bedeuten.
Manchmal ist es die Tante, die weiterhin zum gemeinsamen Spielen kommt. Der Opa, der eine vertraute Geschichte erzählt. Eine Freundin der Familie, die zuhört, ohne sofort einen Rat geben zu wollen. Oder ein Mensch, der auch Monate nach dem Verlust noch nachfragt, wie es dem Kind geht.
Gerade Freunde, Verwandte und andere vertraute Bezugspersonen können eine wertvolle Unterstützung sein. Sie schenken Kindern zusätzliche Beziehungen, Verlässlichkeit und die Möglichkeit, auch außerhalb der engsten Familie über ihre Gedanken zu sprechen.
Denn Trauer verändert sich im Laufe der Zeit. Fragen können erst viel später entstehen, Erinnerungen bekommen mit zunehmendem Alter eine andere Bedeutung und manche Verluste werden in neunen Lebensabschnitten noch einmal auf besondere Weise spürbar.
Deshalb endet Kindertrauerbegleitung nicht nach den ersten Wochen und Monaten.
Dieser Workshop möchte dazu ermutigen, Kinder auch langfristig im Blick zu behalten, ihre Entwicklung aufmerksam wahrzunehmen und ihnen zu zeigen, dass ihre Geschichte und ihre Erinnerungen weiterhin einen Platz haben dürfen.

